Der Denker und Gott – Theologe oder Philosoph?

Entweder ist der Denker religiös, dann denkt er religiös. Er macht sich die Religion zueigen und unterwirft sie sich. So bewältigt er die ungenehm-drastischen moralischen Forderungen. Er unterwirft sich so die Gläubigen, denn mit seiner Gewalt, die er über das Gedankensystem Religion hat, bestimmt er, was gut und böse ist. Er ist wie Gott.
Oder der Denker streitet die Existenz Gottes ab und ist damit ein Relgionskritiker. Er hält sich die unangenehmen moralischen Forderungen vom Leib, indem er ihnen die Grundlage entzieht. Stattdessen legt er selbst fest, was die Menschen seiner Meinung nach zu tun oder zu lassen haben. Wozu schon braucht es einen Gott für solche Gedanken, er denkt ja selbst wie Gott.
Wo im Wesen ist dann der Unterschied zwischen dem Theologen und dem Philosophen?

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